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Chronik des Jägerkorps Kapellen/Erft – Die Jahre 2016 - …                        

Das Jahr 2018

Am 15.02.2018 konnte Jägermajor und 1. Vorsitzende 28 Jäger zur ersten Chargiertenversammlung des Jahres im Landgasthaus begrüßen, in der zunächst Schießmeister Andreas Kühnel über den Ablauf des Jägerschiessens am 18.03. informierte. Demnach werden die Schützen einzeln und nicht mehr zugweise zum Schießen aufgerufen, um mehr Spannung in der Mannschaftswertung zu erreichen. Und die aktuellen Ergebnisse werden über den Monitor in der Gaststätte sowie über das Smartphone angezeigt. Zudem wird beim Jägerschiessen ein neuer Vogel mit verbesserter Optik eingesetzt, um den Königsvogelschuss aufzuwerten. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde der Film der Oberstparade 2017 gezeigt und dem Korps ein gutes Erscheinungsbild attestiert. Im weiteren Verlauf wurden folgende Punkte geklärt, dass mit den Zügen „Hori Do“, „St. Clemens“ und „Glockenklang“ drei Jägerzüge eine Großfackel (Vorjahr vier Züge) bauen und aufgrund einer Feststellung im Vorjahr wurde nochmals darauf hingewiesen, dass das Antreten am Dienstag zur Abholung des Schützenkönigspaares in Uniform ohne Hut und Waffen erfolgt. Dann erläuterte der 2. Vorsitzende und Adjutant Torsten Pesch die Änderungen des Blumenhornaufmarsches am Sonntagnachmittag hin, die auch in den Regimentsbefehl aufgenommen wird.

Im Rahmen des Jägerschiessens am 18.03.2018 im Landgasthaus Hages konnte sich Michael Hastrich vom Zug „Jung Flotte Boschte“ die Kronprinzenwürde sichern. Zu diesem Jägerschiessen konnte der 1. Vorsitzende und Major Alfons Winzen 80 Jäger begrüßen, die sich in den verschiedenen Wertungen spannende Wettkämpfe mit folgenden Ergebnissen lieferten:

  • Einzelwertung: Thomas Kühnel („Jägermeister“)
  • Zugkönigswertung: Gerrit Steins („Glockenklang“)
  • Chargiertenwertung: Stephan Schmitz („Hori Do“)
  • Blumenhornwertung: Thomas Müller („Hori Do“)
  • Jungschützenwertung: Ben Frinken („Glockenklang“)
  • Ehrengastwertung: BSV-Vizepräsident Herbert Rösgen
  • In der Mannschaftswertung belegte der Zug „Flotte Boschte“ mit 143 Ringen den ersten Platz und verwies die Züge „Hori Do“ (137 Ringe) und „Jung Flotte Boschte“ (136 Ringe) auf die Plätze. Im Rahmen dieser Mannschaftswertung wirkte sich die neue Regelung positiv aus, dass die Züge nicht mehr zugweise, sondern die Zugmitglieder einzeln über den Tag verteilt aufgerufen wurden. Somit war im Gegensatz zu den Vorjahren bis zuletzt eine Spannung in der Mannschaftswertung gegeben. Sehr positiv wirkte sich auch die neue Website aus, über die die Ergebnisse und nächsten Schützen über den Monitor im Gastraum und I-Phones der Schützen angezeigt wurden. Hierfür an großes Kompliment an den neuen Schießmeister Andreas Kühnel, der die Website gestaltet hat.

Um ca. 13:30 Uhr traten dann mit Michael Hastrich („Jung Flotte Boschte“), Sascha Bellmann („Jung Flotte Boschte“), Matthias Baumgärtel („Waidmannsheil“) sowie Klaus Helget („Flotte Boschte“) vier Königsaspiranten an die Vogelstange. Nach 39 Schuss fiel schließlich der Vogel, und Michael Hastrich avancierte somit zum neuen Kronprinzen. Er wird somit am 30.04.2018 im Rahmen des Jägerfestes im Saal der Gaststätte „Ratsschänke“ zum neuen Korpskönig gekrönt.

Im Rahmen des Jägerfestes am 30.04.2018 wurden SM. Michael I. & Nicole Hastrich vom Zug “Jung Flotte Boschte” zum neuen Korpskönigspaar gekrönt. Nachdem die weiblichen Gäste mit einem Glas Sekt empfangen wurden und nach einer kurzen Musikeinlage wurden Jägermajor Alfons Winzen, sein Adjudant Torsten Pesch, das amtierende Korpskönigspaar Dirk I. Nösler & Corinna Ulber sowie das Schützenkönigspaar Bernd I. & Heidi Wasse auf die Bühne gespielt. Hier erhielt zunächst Bernd I. Wasse aus der Hand des Jägermajors Alfons Winzen die Ehrennadel des Jägerkorps. Nach einem Dank an und einem 3-fachen Hoch auf das scheidende Korpskönigspaar Dr. Dirk Nösler und Corinna Ulber übernahm das Schützenkönigspaar die Königskette und das Diadem. Nun wurden Michael und Nicole Hastrich den anwesenden Gästen vorgestellt, und im Anschluss erhielten die beiden die Königsinsignien aus den Händen des Schützenkönigspaares. Bei dem nun folgenden Ehrentanz hatte das neue Korpskönigspaar die Tanzfläche zunächst für sich alleine, doch bald gesellten sich nacheinander das ehemalige Korpskönigspaar, das Schützenkönigspaar und dann die anderen Korpskönigspaare hinzu. Nach einem weiteren Musikstück bestand dann für die anwesenden Gäste die Möglichkeit, dem neuen Korpskönigspaar zu gratulieren, und der offizielle Teil kam zu seinem Ende. Nun rückte der DJ vom A-Team in den Mittelpunkt und der gesellige Teil des Abend konnte beginnen. Nun konnten alle dem Motto des Abends gerecht werden und in den Wonnemonat Mai tanzen, was auch mit fortschreitender Stunde immer mehr genutzt wurde. So wurde bis 2 Uhr morgens das Tanzbein geschwungen, und der Abend oder die Nacht fand dann in der Gaststätte seinen Ausklang, bei dem auch das Schützenkönigspaar zugegen war. So fand das Jägerfest 2018 sein Ende, und man blickt nun bereits auf 2019 in der Hoffnung, dass mehr Jäger IHR Jägerfest besuchen und somit einen geselligen Abend erleben.

Vom 02. – 05.06, fand das Schützen- und Heimatfest statt, und im Rahmen des Fackelzuges am Samstagabend wurden durch die Jägerzüge „Glockenklang“, „St. Johannes“, „Hori-Do“ und „St. Clemens“ vier von insgesamt 7 Großfackeln gestellt. Und am folgenden Morgen ergab sich für die Schützen die Möglichkeit, eine halbe Stunde länger zu schlafen, da die Antretezeiten der Korps bei den Majoren im Vergleich zu den Vorjahren um eine halbe Stunde nach hinten verlegt worden sind. So erfolgte das Antreten bei Jägermajor Alfons Winzen um 08:30 Uhr, bei dem der kommandierende Hauptmann Christoph Conrads Major Alfons Winzen ein adrettes Korps übergab.

Insgesamt verflogen die Schützenfesttage wieder wie im Fluge, sie wurden allerdings von einem Facebookeintrag eines Grenadierzuges, in dem es in diesem um die angeblich manipulierte und zu Gunsten eines Jägerzuges ausgefallene Fackelprämierung des Vorjahres ging, überschattet. Dieser Beitrag sorgte für viele Gespräche mit dem betroffenen Jägerzug, um die Stimmung beim Schützenfest nicht zu belasten, und für einen Schriftverkahr mit dem BSV-Vorstand, der hierzu die Meinung vertrat, dass dieser Facebookeintrag den kameradschaftlichen Umgang innerhalb des Bürgerschützenvereins stören würde, was so nicht hinzunehmen ist. Dies wurde vom BSV-Vorstand dem entsprechenden Zug so kommuniziert mit der Aufforderung, den Eintrag zu löschen. Dies ist aber bereits während des Schützenfestes geschehen.

Am 28.06.2018 fand im Landgasthaus Hages die 2. Chargiertenversammlung des Jahres statt, an der 20 Chargierte teilnahmen und in dessen Mittelpunkt die Manöverkritik am vorausgegangenen Schützenfest, das Jägerfest und das neu gestaltete Korpsschießens standen. So wurde festgestellt, dass der neue Blumenhornaufmarsch am Sonntagnachmittag gut hat funktioniert. Es wurde aber darauf hingewiesen, dass zukünftig die Blumenhörner geschlossen an der Einmündung Brandenburger Straße zu warten und sich wie das restliche Korps nebeneinander aufstellen zu haben, um die Lücke zwischen Grenadierkorps und Jägerkorps zu schließen.

Beim Rückblick auf das Jägerfest wurde der neue Einmarsch zur Krönung und der Ablauf des Abends positiv bewertet, insgesamt bewerteten die Chargierten den Abend als vollen Erfolg. Auch auf das umgestaltete Korpsschießen mit dem neuen Ablauf des Schießens, bei dem nicht mehr zugweise geschossen wird, sowie die implementierte App und die damit verbundene Ergebnisübersicht wurden seitens der Chargierten positiv aufgenommen. Bezüglich des Königsvogelschusses wurde eine positive Entwicklung festgestellt, wobei auch die Infoflyer und auch der neu gestaltetet Königsvogel sehr gut aufgenommen worden sind. 

Nachdem dann Geschäftsführer Christopher Tönnies das erste Konzept zu einem möglichen Antreten im Neubaugebiet vorstellte, brach eine sehr lebhafte Diskussion zu diesem Thema aus. Es wurde klar, dass es sowohl Fürsprecher als auch Gegner für diesen Vorschlag gibt. Die Argumente waren auf beiden Seiten plausibel und nachvollziehbar und es kristallisierte sich keine klare Tendenz heraus. Das Thema war dann auch ein Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung des Korps am 08.11. im Saal der Gaststätte „Ratsschänke“, zu der der 1. Vorsitzende und Major Alfons Winzen 63 Jäger begrüßen konnte. Nach den üblichen standartmäßigen Tagesordnungspunkten und dann das Thema besprochen. Hierbei kam es zu sehr angeregten Diskussionen über das pro und contra des Antretens im Neubaugebiet, und nach einer Abstimmung wurde das Antreten des Korps im Neubaugebiet ab 2019 bei 42 Ja- und 7 Gegenstimmen bei 14 Enthaltungen beschlossen.

Das Jahr 2017

Die erste „offizielle“ Veranstaltung des Korps im neuen Jahr stellte erneut die Chargiertenversammlung dar, die am 16.02.2017 im Landgasthaus Hages stattfand und zu der der 1. Vorsitzende und Jägermajor Alfons Winzen 34 Anwesende aus 14 Jägerzügen begrüßen konnte. Im Rahmen dieser Versammlung wurde erneut der Film der Oberstparade des Vorjahres gezeigt und erneut darauf hingewiesen, die Abstände zwischen den Zügen nicht zu groß werden zu lassen und dass bei der Parade die Schneide des Säbels beim Präsentieren vom Oberst oder Schützenkönig weg zeigt, was von einigen Zugführern falsch gemacht. Insgesamt wurden dem Jägerkorps gute Paraden und ein insgesamt gutes Erscheinungsbild bescheinigt.

Im Rahmen des Jägerschiessens am 19.03.2017 im Landgasthaus Hages konnte sich dann Dr. Dirk Nösler vom Zug „Flotte Boschte“ die Kronprinzenwürde sichern. Leider war er auch der einzige Königsaspirant, obwohl 90 Jäger an diesem Jägerschiessen im Landgasthaus Hages teilnahmen. Diese Teilnehmer aber lieferten sich in den verschiedenen Wertungen spannende Wettkämpfe, so dass einige Stechen notwendig waren, bevor letztendlich folgende Ergebnisse feststanden:

Einzelwertung: Hans Türke („Flotte Boschte“)

Zugkönigswertung: Karl-Heinz Köhlings („Gut Schluck“)

Chargiertenwertung: Karl Hildebrandt („Edelweiß“)

Blumenhornwertung: Andreas Pesch („Flotte Boschte“)

Jungschützenwertung: Gerrit Steins („Glockenklang“)

Ehrengastwertung: Andreas Droste

Mannschaftswertung: 1. „Edelweiß“ / 2. „Flotte Boschte“ / 3. „Immer Jung“ (134 Ringe)

Im Rahmen der Buffetverlosung trat eine neue Regelung in Kraft: So wird zukünftig der amtierende Korpskönig als Dank für seine Regentschaft den Buffetgutschein vom Partyservice Creutz erhalten, worrüber konnte sich der Korpskronprinz Dr. Dirk Nösler und sein Zug „Flotte Boschte“ freuen konnten. Der Buffetgutschein vom Landgasthaus Hages wurde in einem weiteren Schießwettbewerb vergeben. Hierbei traten pro Zug drei Schützen an Schießstand und gaben jeweils einen Schuss ab. Der Zug mit der höchsten Ringzahl erhielt dann den Gutschein, und dies gelang in diesem Jahr dem Zug „Jägermeister“ mit 29 Ringen. Der Biergutschein vom Landgastheus Hages wurde wie gehabt unter den mit 5 Mann in Mannschaftsstärke angetretenen Zügen verlost, und hier hatte der Zug „Flotte Boschte“ das Glück, gezogen zu werden

Das Schützenfest 2017 bewies dann auch, dass das Jägerkorps ein Korps ist, das lebt! So präsentierte das Jägerkorps alleine vier von sieben Großfackeln: Der Zug „Hori Do“ präsentierte den amtierenden Schützenkönig Herbert I. Rösgen als Super-Herbert im Supermannoutfit, wogegen der Zug „St. Clemens“ anhand eines großen roten Blutkörperchens und einer überdimensionalen Spritze an das 50-jährige Jubiläum des DRK-Ortverbandes Kapellen erinnerte und zur Blutspende aufrief. Die Mitglieder des Zuges „St. Johannes“ stellten auf ihrer Fackel unsere Bundeskanzlerin Merkel als Eiche dar, die von der als Esel dargestellten AfD einerseits und von Erdogan andererseits als Toilette benutzt wird. Als vierter fackelbauender Zug des Jägerkorps thematisierte der Zug „Glockenklang“ mit ihrer Fackel die nimmermüde Nachwuchsarbeit Günther Peschs.

Beim Antreten des Korps bei Jägermajor Alfons Winzen auf der Ziegeleistrasse am nächsten Morgen wurden die Sieger des Jägerschiessens in März des Jahres geehrt, bevor sich das Korps dem Grenadierkorps anschloss und zum Kirchgang aufmarschierte. Die dem Kirchgang folgende Gefallenenehrung musste aber dann aufgrund eines Gewitters später erfolgen, verlief aber dann trocken und im gebührenden Rahmen. Nachmittags trat das Jägerkorps an der „Ratsschänke“ an, um zur Königsparade auf der Neusserstrasse aufzumarschieren. Während der Regimentsabnahme erfolgte der Blumenhornaufmarsch, angeführt von Hauptmann Christoph Conrads sowie Jägermajor Alfons Winzen und seinem diesjährigen Adjutanten Andreas Kühnel (der etatmäßige Adjutant Torsten Pesch fiel dieses Jahr krankheitsbedingt aus) angeführt wurde. Die Aufstellung der Blumenhornträger mit ihrem jeweiligen Zugspiess verlief bis auf zwei Ausnahmen (hier musste jeweils der Spiess daran erinnert werden, dass er am Blumenhornaufmarsch teilzunehmen hat). Auf jeden Fall bot der Aufmarsch ein imposantes Bild. Nach der Regimentsabnahme erfolgte die Parade, bevor sich alle Schützen zum schweißtreibenden Umzug begaben und letztendlich froh waren, das Festzelt erreicht zu haben.

Am Montagmorgen trafen sich die Züge in ihren Wachlokalen zum obligatorischen Frühschoppen, bei dem das Wetter bei einzelnen Zügen ein Thema war, da bis zu 35°C vorhergesagt wurden. So kam die Info vom Oberst, dass bei der Parade und dem Umzug die komplette Uniform getragen werden müsse, die Teilnahme den Zügen aber aufgrund der klimatischen Bedingungen freigestellt wird. Alle Züge traten dennoch zur Parade und anschließendem Umzug in voller Montur an und kamen durchgeschwitzt im Festzelt an. Hierfür galt Zügen unser Respekt!!! Das warme, drückende Klima des Tages entlud sich am Abend dann in einem Gewitter, weshalb der Krönungszug abgesagt werden musste und sich die Chargierten, Fahnen- und Blumenhornträger in lockerer Ordnung dann zum Festzelt begaben. Dort standen diese dann zumindest beim Einmarsch der Könings- und Kronprinzenpaare sowie der Ehrengäste in das Festzelt Spalier. Somit stand der Krönung des neuen Schützenkönigspaares Bernd I. & Heidi Wasse vom Grenadierzug „Zackige Boschte“, die Herbert und Edith Rösgen vom Grenadierzug „Voll Dropp“ ablösten, nichts mehr im Wege.

Am Dienstag holte sich dann der Zug „Hori Do“ den Sieg in der Fackelwertung, und mit dem Zug „Auf der Pirsch“ stellte das Jägerkorps auch den besten Schützenzug 2017. Als dann mit Michael Wilschrey der neue BSV-Kronprinz gefunden war, klang das Schützenfest so langsam aus, wobei beim Abschlussfoto noch einige Jägerkameraden mit abgelichtet worden sind und somit belegen: Das Jägerkorps – ein Korps das lebt!

Am 29.06.2017 fand dann die 2. Chargiertenversammlung des Jägerkorps statt, an der 27 Jäger teilnahmen. Im Rahmen dieser Versammlung kritisierte der amtierend Korpskönig Dr. Dirk Nösler den Ablauf des offiziellen Teiles beim Jägerfest und die fehlende Akzeptanz des Korpskönigs bei den Jägern. Im Anschluss wurden mehrere Vorschläge zur Lösung des Problems gemacht, die im Vorstand besprochen werden. Es wurde aber im Rahmen dieser Diskussion seitens des Vorstandes darüber informiert, dass beim Jägerschiessen mehrere Mitglieder eines Zuges auf den Königsvogel schießen können und nicht wie in bisher nur ein Schütze. Beim Rückblick Schützenfest zog man trotz einiger kritischen Töne ein überwiegend positives Fazit.

Im Rahmen des Rückblickes auf das Schützenfest stellte Torsten Pesch den Chargierten folgenden Vorschlag bezüglich des Ablaufes vom Blumenhornaufmarsch vor, dem Oberst Heinz-Willi Otten positiv gegenübersteht. Demzufolge marschieren am Sonntagnachmittag die Blumenhörner hinter Major und Adjutant in 4-er Reihen, gefolgt von den Zugspiessen, zur Parade auf der Neusser Strasse auf und nehmen in der Einmündung Brandenburger Strasse im Block Aufstellung. Dies bietet ein imposanteres Bild beim Aufmarsch und der Regimentsabnahme. Der Blumenhornaufmarsch erfolgt dann wie gewohnt, bevor die Blumenhornträger wieder im Block Aufstellung zur weiteren Regimentsabnahme nehmen. Danach können sich die Blumenhornträger in ihren Zügen einreihen, wenn diese zur Parade aufrücken. Letztendlich wird neben dem imposanteren Bild auch der Stress für die Blumenhornträger reduziert. Die Chargierten stimmten dieser Änderung zu, somit wird diese Änderung in den Regimentsbefehl aufgenommen.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Jägerkorps Kapellen am 09.11.2017 im Saal der Gaststätte „Ratsschänke“ in Kapellen-Erft standen die Vorstandsneuwahlen, an der 60 Jäger teilnahmen. Doch bevor die Neuwahlen durchgeführt wurden, ehrte das Korps folgende Jubilare:

25 Jahre: Marc Schreiber, Hubert Deuss, Helmut Hoyer

60 Jahre: Matthias Schmitz

Die dann vom 1. Vorsitzenden und Jägermajor Alfons Winzen als gemäß der Satzung unbefristet gewählter Vorsitzender zügig durchgeführten Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse:

2. Vorsitzender:  Torsten Pesch

Geschäftsführer: Christopher Tönnies

Kassierer: Holger Reisdorf

Geschäftsführer: Stephan Plöger

Kassierer: Bastian Balve

Jugendwart: Andreas Pesch

Jugendwart: Peter Schillings

Schießmeister: Andres Kühnel

Schießmeister: Marcus Stübben

Beisitzer: Sven Gallus

Beisitzer: Christian Buschhausen

Beisitzer: Florian Pesch

Das Jahr 2016

Im Rahmen des Jägerschiessens am 20.03.2016 im Landgasthaus Hages konnte sich Franz-Josef Iven vom Jägerfahnenzug „Waldhorn“ die Kronprinzenwürde mit dem 36. Schuss sichern, wobei er allerdings als einzigster Anwärter an die Vogelstange trat. Zu diesem Schießen konnte der 1. Vorsitzende und Major Alfons Winzen 86 Jäger begrüßen, Unter denen folgende Sieger ermittelt wurden:

Einzelwertung: Andreas Kühnel („Jägermeister“, 30 Ringe)

Zugkönigswertung: Christoph Conrads („Auf der Pirsch“, 29 Ringe)

Chargiertenwertung:  Bastian Balve („Wilde Boschte“, 29 Ringe)

Blumenhornwertung: Thomas Leusch („Jung Flotte Boschte“ 28 Ringe)

Jungschützenwertung: Cedric Aschenbroich („Glockenklang“, 28 Ringe)

Ehrengastwertung: Jens Wolf (BSV-Zeugwart, 56 Ringe nach 2 Durchgängen)

Mannschaftswertung: „Auf der Pirsch“ (141 Ringe)

Im Rahmen des Jägerfestes am 30.04.2016 im Saal der Gaststätte „Ratsschänke“ wurden dann Franz-Josef Iven und seine Frau Connie vom Jägerfahnenzug „Waldhorn“ zum neuen Korpskönigspaar gekrönt, wozu der 1. Geschäftsführer Christoph Engels viele Gäste im gut besuchten Saal begrüßen konnte.

Im Rahmen des Schützenfestes vom 04. – 07.06.2016 wurde beim Fackelzug erstmalig das vom Zug „Hori Do“ gestaltete Korpstransparent mitgeführt, dem vier von Jägerzügen gebauten Großfackeln (von insgesamt 11 Großfackeln) folgten: Der Jägerzug „Hori Do“ nahm sich mit ihrer Fackel der bevorstehenden Fußball-EM an und präsentierte das Maskottchen dieser Veranstaltung. Der Zug „St. Clemens“ mahnte den BSV mit der Hilfe des bekannten Drachens „Tabaluga“, die Zeichen der Zeit zu erkennen, während der Zug „St. Johannes“ Angela Merkel als „Engel von Europa“ präsentierte. Die Pfarrgemeinde St. Clemens wurde durch den Zug „Glockenklang“ in den Mittelpunkt gestellt, indem er die Pfarrkirche auf ihrer Fackel präsentierte. Bei der Fackelprämierung am Dienstag rangierten die Züge „St. Johannes“ und „Glockenklang“ mit sieben anderen Zügen auf dem 4. Platz, während der Zug „St. Clemens“ den 3. Platz und der Zug „Hori Do“ den 2. Platz belegen konnte.

Die übrigen Tage verliefen bei letztendlich hervorragendem Wetter in toller und gelöster Atmosphäre, und alle Paraden und Umzüge boten ein hervorragendes Bild. Im Rahmen des Schützenfestausklangs am Dienstag wurde auch erstmalig der "Schützenzug des Jahres 2016" gesucht, wozu sich die Züge in einer Mannnschaftsstärke von Zugmitliedern anmelden konnten. Dies taten aus dem Jägerkorps die Züge "Auf der Pirsch", "Edelweiss" und St. Clemens". Zudem war das Jägerkorps mit Major Alfons Winzen und Adjudant Torsten Pesch im Team des erweiterten BSV-Vorstandes vertreten. Diese Teams mussten sich mit Teams aus den anderen Korps messen, was zunächst im Tauziehen erfolgte, wobei die "Partien" von der Ex-Majestätin Marlies Stübben ausgelost wurden und spannende Kämpfe lieferte. Die zweite Disziplin bestand in Form einer Parade, wobei die Qualität der Darbietungen durch das neue Schützenkönigspaar Herbert I. & Edith Rösgen und den Hofdamen bewertet wurden. Alle Teams bemühten sich redlich, nur beim Team vom erweiterten BSV-Vorstandes wurde klar, dass die Mitglieder schon lange keine Parade mehr "zu Fuss" erledigten, sondern auf dem Rücken der Pferde: Absolvierte dieses Team die Parade nicht per Stechschritt, sondern einen Galopp andeutend. Von Erfolg war diese Darbietung wie auch die der Jägerzüge nicht, denn keiner konnte den Titel "Bester Schützenzug 2016" nicht für sich verbuchen.

Am Wochenende vom 22. auf den 23. Oktober fand der diesjährige Ausflug der Jungjäger statt, an dem 13 Jungjäger begrüßen durfte. Dieser Ausflug führte nach Mönchengladbach, wo im Hardter Wald ein erlebnispädagogisches Programm der Firma Hoch3 durchgeführt wurde. Hierbi mussten es die Jungjäger schaffen, mit der Hilfe von vier Colakästen einen erdachten Fluss zu überqueren. Danach ging es dann in den Niedrigseilparcour, bevor die Jungjäger im in den Wald eingebauten Hochseilgarten klettern durften. In sieben Metern Höhe galt es in den Baumkronen des Hardter Waldes einen Schwebebalken, die „kaputte Brücke“ oder die Affenschaukel zu bezwingen. Abschliessend gab es ein Barbecue vom Grill, bevor es zurück nach Kapellen ging. Hier wurde das Nachtlager im evangelischen Jugendheim bezogen, wo mit dem Tischkicker und Billard gespielt wurde und es noch eine Nachtwanderung gab.

Am 03.11.2016 konnte der 1. Vorsitzende und Jägermajor Alfons Winzen nur 63 Jäger begrüssen. Nach der Schweigeminute für die verstorbenen des Korps, insbesondere für die im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern Heinz Peters, Herbert Faßbender, Theo Herten und Wilfried Thissen, folgten die Berichte des Geschäftsführers Christoph Engels, des Kassierers Holger Reisdorf sowie des Kassenprüfers Karl Hildebrandt. In der Folge kam es zu keinen Nachfragen aus der Versammlung, so der Kassenführung die Entlastung erteilt wurde. Zum neuen Kassenprüfer wurde Willi Linke vom Zug “Freischütz” gewählt. Dann wurden im Rahmen der Jubilarehrung wurden Harald Hützen, Helmut Dappen, Herbert Dappen und Hans Engels für 40 Jahre, Walter Hildebrandt für 60 Jahre sowie der Jägerzug “Gut Schluck” für 40 Jahre Mitgliedschaft im Korps durch Jägermajor Alfons Winzen und Korpskönig Franz-Josef geehrt.

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