2021

Einzeljubilare BSV & Jägerko

60 Jahre BSV & Jägerkorps

Franz-Josef Frinken (Freischütz)

Frinken 2

Franz-Josef trat 1961 als aktives Mitglied in den Jgz. „Freischütz“ ein, und dass er ein guter Schütze ist bewies er direkt in seinem ersten Schützenjahr: So holte er bei seinem ersten Zugschießen den Vogel von der Stange und avancierte direkt zum Zugkönig. Dass Franz-Josef Verantwortung zu übernehmen wusste zeigte sich darin, dass er 45 (!!!) Jahre die Position des Flügelleutnants innehatte, bevor er das Amt 2005 in jüngere Hände abgab und seitdem als Schütze in den Reihen des Zuges mitmarschierte. Zudem war er jahrelang 2. Kassierer im Zug und ist auch als Kassierer bei den jährlichen Jägerfesten nicht mehr wegzudenken. So übernimmt er auch heute noch die Betreuung der Freiwilligen Spende beim Jägerfest. Und wehe, jemand versucht ohne freiwillige Spende in den Saal zu gelangen!!! Er war und ist also eine gute und nicht mehr wegzudenkende Hilfe des Korpsvorstandes. Hierfür gilt ihm großer Dank des Vorstandes - nein - des gesamten Korps! So wurde Franz-Josef aufgrund seiner Verdienste für seinen Zug und auch für das Korps im Rahmen der JHV des Jägerkorps 2011 einstimmig zum Ehrenmitglied bestimmt.

Ein weiteres Highlight folgte für Franz-Josef stets nach dem Schützenfest: Der Ausflug mit seinen Zugkameraden nach Mallorca.

Dass Franz-Josef mit Leib und Seele Schütze ist beweist er durch die Tatsache, dass er immer noch aktiv auf der Straße mitmarschiert, obwohl die Aktivitäten des Zuges „Freischütz“ ruhen. So ergänzt er seit 2017 während der Paraden und Umzüge die Reihen des Zuges „Auf der Pirsch“ und ist hier gern gesehener „Gast“, sei bei den Umzügen, sei es abends im Festzelt, wobei er auch Schützenfest mit den passiven Mitgliedern des Zuges „Freischütz“ feiert und sich das Frühstück bei Jägermajor Alfons Winzen am Schützenfestsonntag nicht entgehen lässt. So genießt er die Schützenfesttage immer noch in vollen Zügen und kann mit seiner Ausdauer jungen Schützen teilweise noch als Vorbild dienen.

Neben dem Schützenwesen hat Franz-Josef ein weiteres großes Hobby: Den SC Kapellen, bei dem er es sich ebenfalls nicht nehmen ließ, einen Posten zu übernehmen: So war er für den Verein mehrere Jahre als Kassierer tätig, unterstützt den Verein nun aber weiter als Anhänger.

So ist und Franz-Josef als immer aktives Mitglied bekannt, und wir wünschen ihm weiterhin alles Gute und dass wir ihn noch viele Jahre auf der Straße und im Festzelt erleben dürfen!

60 Jahre BSV:

Karl-Josef Pesch (Waidmannsheil)

08 Karl-Josef Pesch 0

Karl- Josef wurde am 07.10.1945 als zweiter Sohn von Josef und Gertrud Pesch geboren. Aufgewachsen ist er mit seinen Brüdern Ulrich, Ludwig und Günther in der Gilverath, gegenüber von „Lippe“.

Das Schützenwesen lag Ihnen im Blut, denn Vater Josef gründete 1927 in seinem Heimatdorf Ramrath/Villau mit einigen Kameraden das Tamboukorps „Blüh Auf“.

Mit 16 Jahren trat unser Jubilar dem Grenadierzug „Gemütlichkeit“ bei. Bereits im kommenden Jahr 1962 marschierte Karl-Josef als Blumenhornträger im Jägerzug Heideröschen unter Leutnant Toni Meffert mit. Die Freunde aus der Feuerwehr brachten Karl-Josef dann im Jahr 1967 mit in den Jägerzug „Waidmannsheil“ dem er noch heute angehört. Im Jahr 1972 löste Karl-Josef Theo Balve als Zugführer ab. Viele erfolgreiche Jahre konnte der Jägerzug unter der Führung von Karl- Josef verbuchen. Neben vielen unvergessenen Feierlichkeiten, von dem das eine oder andere noch heute unvergessen ist, wurden auch viele Großfackeln gebaut.

1985 wurde Karl-Josef zum Kassierer des Königringes gewählt, bereits im darauffolgenden Jahr berief der damalige Jägermajor Peter Schlösser ihn zum Jägeradjutant.

1986 trat Karl-Josef Pesch in die Fußstapfen seines Schwiegervaters und wurde Jägermajor. Vielen „alten“ wird das Antreten am Sonntagmorgen beim Jägermajor noch in Erinnerung bleiben, denn gleich hinter dem amtierenden Major nahm auch der Ehrenjägermajor „Spieß“ Heinrich Helten die Front mit ab. Mit „Komissblick“ nahm er „seine strammen Jäger“ ab.

1990 wurde Karl- Josef Vorsitzender des Königringes, dem er in seiner Zeit als Vorsitzender zu einem großen Aufschwung verhalf.

Im Jahre 1993 danke Oberst Peter Tolles ab und Karl Josef wurde neuer Regimentschef; er gab das Amt des Majors in die Hände seines Bruders Ludwig, der im 7 Jahre als Adjutant zur Seite stand.

2005 wurde Karl- Josef zum Vizepräsidenten des Vereins gewählt, und im selben Jahr wurde er zum Ehrenoberst und Ehrenmitglied im BSV sowie im Jägerkorps ernannt. 2010 endete seine aktive Schützenzeit, allerdings nimmt er noch gerne, wenn es seine Gesundheit zulässt, an den Terminen und Feierlichkeiten seines Waidmannsheil teil.

60 Jahre im Bürger-Schützenverein Kapellen/Erft und 59 Jahre im Jägerkorps Kapellen/Erft, seine ehemaligen Mitstreiter und Zugkameraden schätzen noch heute seine Meinung und feierten vor 2 Jahren noch gemeinsam die Goldhochzeit mit seiner Gertrude.

50 Jahre BSV & Jägerkorps

Walter Hüttner (Immer Jung)

25 Jahre

Sven „Radi“ Raddatz (Edelweiß)

Raddatz 2

Nachdem die älteren Mitglieder des Jägerzugs Edelweiß im Jahre 1995 die ersten 4 Jungschützen in Ihren Reihen integrieren konnten, wurde die Reihe im Jahre 1996 um einen weiteren begeisterten Jungschützen erweitert: Unserem Jubilar Sven Raddatz.

Erstmals mit dem Schützenwesen in Direktkontakt kam Sven in den beiden Vorjahren als er gemeinsam mit seinem späteren Zugkameraden Christoph Engels das Transparent des Jägerzugs „Hermann Löns“- dem Zug, in dem ihre beiden älteren Brüder aktiv waren- beim alljährlichen Fackelzug durch die Straßen Kapellens schob.

Die Begeisterung am Schützenwesen hatte ihn zu dieser Zeit bereits so sehr gepackt, dass er den Unkenrufen seiner Mannschaftskameraden beim SC Kapellen – teilweise bereits seit dem Vorjahr im Jgz. Edelweiß aktiv- nicht mehr widerstehen konnte und so zum Schützenfest 1996 als 11-jähriger noch mit „Jöppchen“ bekleidet erstmalig als aktiver Schütze durch die Straßen Kapellens zog und die Jugendreihe des Edelweiß schlagkräftig erweiterte.

Sven war von Anfang an ein begeisterter Jungschütze, der vor allem von der Geselligkeit und der Gemeinschaft eines Schützenzuges angetan war. Allerdings gab es in Svens Leben ein weiteres- noch weitaus leidenschaftlicher betriebenes und vor allem zeitraubendes- Hobby: König Fußball.

Schon von klein auf war Sven mit einem enormen fußballerischen Talent ausgestattet, so dass er die damalige Truppe unter Trainer Stephan Plöger nicht nur zu unzähligen Siegen und diversen Titel führte, sondern oft als Aktivposten aus der Mannschaft herausragte und sich so nicht nur in den Kader der Kreisauswahl, sondern auch in die Notizbücher diverser ambitionierter Vereine spielte. Als logische Konsequenz daraus ergab sich in der D-Jugend ein Wechsel zum damaligen Niederrheinligisten TSV Norf, von wo aus er zur Borussia aus Mönchengladbach wechselte und Teil der Niederrheinauswahl wurde, ehe er nach ein paar Jahren seinem lokalpatriotischen Herz folgte und zurück nach Kapellen kam.

Dort hatte der flinke Flügelflitzer mit seinen Sturmläufen über die linke Seite nicht nur großen Anteil am langersehnten Aufstieg 2005 in die Verbandsliga. Vielmehr reifte Sven in den Folgejahren zu einem absoluten Führungsspieler und war als Kapitän jahrelang DAS Gesicht der Mannschaft.

Bedingt durch dieses hohe sportliche Engagement -gepaart mit Schichtdienst- ist es Sven in den all den Jahren verständlicherweise leider nicht immer möglich gewesen, so aktiv am Zugleben teilzunehmen, wie er es sich vielleicht selbst wünschte.

Sven nimmt daher innerhalb des Zuges zwangsläufig eine eher ruhige, zurückhaltende -jedoch keinesfalls desinteressierte- Rolle ein. Die Gemeinschaft, die ein Schützenzug mit sich bringt, ist ihm trotz der manchmal schwierigen Umstände ein wichtiges Gut, dass er wohl hütet.

Die Zuneigung, die er seinem Schützenzug entgegenbringt, hat er unter seiner Haut verewigt: Wer genau hinsieht wird auf seinem linken Oberarm- liebevoll eingearbeitet in andere Symbole- eintätowierte Edelweiß-Symbole erkennen.

In seinen 25 Jahren Mitgliedschaft gelang es Sven einmal, die Zugkönigswürde zu erringen. So führte er zum Schützenfest 2004 das traditionelle Königssilber des Zuges über die Straßen.

Beim jährlichen Schützenfest zeigt sich Sven stets als disziplinierter, zuverlässiger Kamerad, der auch gerne mal als Blumenhornträger oder Fahnenschwenker einspringt, wenn Not am Mann ist.

Privat hat unser Jubilar das große Glück mit seiner liebenswürdigen Frau Katrin bereits vor mehr 16 Jahren gefunden. Gemeinsam mit Ihren Kindern Lenn und Ida haben sich die beiden Ihren Traum erfüllt und ein Eigenheim in Kapellen bezogen.

Wenn neben Familie, Fußball und Schützenverein noch ein wenig Zeit bleibt, sieht man Sven entweder joggend im Wald oder hantelstemmend in der eigenen Fitnesshöhle

Trotz seines grundsätzlich ruhigen Wesens ist Sven alles andere als eine graue Maus: Ob mit Ohrring und unnachahmlicher Vokuhila zu Teeniezeiten, Plateauschuhen und blondierten Haaren zu Jugendzeiten, ausgefallenen Outfits zu Hochzeiten, massigen Tattoos auf seinem sportlichen Körper oder glänzender (Nicht-) Haarpracht: Sven fällt auf und hebt sich von der Masse ab und ist dabei immer auf modisches, akkurates und wohlduftendes Auftreten bedacht.

Lieber Sven-wir danken dir für 25-jährige Treue zu unserem Schützenzug und zum Kapellener Schützenwesen und freuen uns auf die nächsten Jahre mit dir. Deine überaus erfolgreiche Fußballlaufbahn wird biologisch begründet in nicht allzu ferner Zukunft enden und Lenn und Ida werden groß werden, so dass wir uns freuen im Bericht zu deinem 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2036 erwähnen zu können, dass „unser Jubilar keine Möglichkeit auslässt an den Veranstaltungen des Schützenzuges, des Jägerkorps und des BSV teilzunehmen.“

Dein Jägerzug Edelweiß

Antonios „Toni“ Satrazanis (Edelweiß)

Satrazanis 2

Toni begann seine Schützenlaufbahn 1996 als Gründungsmitglied des Jägerzugs „Jägermeister“. Zum Abschluss der Grundschullaufbahn entschlossen sich Toni und sein Kindergartenfreund Mario Dappen gemeinsam mit weiteren Freunden zur Gründung eines Schützenzuges mit dem Ziel, sich durch den Wechsel auf diverse weiterführende Schulen nicht aus den Augen zu verlieren.

Von seinen Zugkameraden wurde Toni auf Anhieb zum Zugführer bestimmt, was ihn mit großem Stolz erfüllte (und auch heute noch erfüllt).

In den Folgejahren verschoben sich die Interessen jedoch dahingehend, dass Toni seine Begeisterung für das runde Leder immer aktiver auslebte und auch außerhalb der Trainingszeiten viel Zeit mit seinen Mannschaftskameraden vom SC Kapellen- welche zu einem großen Teil ihre Schützenheimat im Jgz. Edelweiß gefunden hatten- auf dem Sportplatz verbrachte.

Infolgedessen entschloss sich Toni dann im Jahre 2000 nach 4 Jahren als Zugführer der Jägermeister zu einem Wechsel innerhalb des Jägerkorps zum Edelweiß.

Dort angekommen brauchte Toni erstmal ein klein wenig Anlaufzeit, um mit den Gegebenheiten im Edelweiß warm zu werden. Zusätzlich zu seinem eh schon ruhigen Gemüt hatte Toni kein großes Interesse am Konsum von Alkohol, was damals nicht zwingend mit der Sturm- und Drangphase seiner neuen Kameraden im Einklang war.

Im Laufe der Jahre jedoch entwickelte Toni einen starken Charakter und somit auch seine ganz persönliche Rolle im Edelweiß in der er sich immer besser zurechtfand.

Toni ist nicht der Typ Schütze, der jeder Gelegenheit, seine Uniform feierlich auszuführen, freudestrahlend entgegenfiebert. Er ist auch niemand, der sich alle Korps- und Vereinstermine zu Beginn des Jahres mit Sternchen in den persönlichen Kalender einträgt. Fragt man ihn, ob er auf den Zugkönig oder auf den Korpskönig schießen möchte, erntet man entweder ein entsetztes Kopfschütteln oder ein spöttisches Lachen.

Was Toni allerdings als Menschen und als Zugkameraden ausmacht, ist die Tatsache, dass er die soziale Komponente des Schützenzuges nicht nur unheimlich schätzt und als immens wichtig erachtet, sondern diese auch und mit jeder Muskelfaser seines Körpers vorlebt.

Für Toni ist der Edelweiß sinnbildlich ein großes Dach unter dem sich Freunde, die sich größtenteils seit ihrer frühen Jugend kennen und sehr viel miteinander durchlebten und erlebten, zusammenfinden und eine Basis haben, Ihre Gemeinschaft auch noch in 20-30 Jahren ausleben zu können.

Dass dies keine leeren Worthülsen, sondern Grundlage sein Tuns und Handelns sind, stellt er seit Jahren regelmäßig unter Beweis. Kaum eine Versammlung vergeht ohne seine Teilnahme. Ein Zugausflug ohne Toni? Schwer vorstellbar. In seiner Funktion als Schriftführer führt er nicht nur zuverlässig Protokoll, sondern hat auch alle Zugtermine im Blick. Als federführender Organisator führt er die „Sektion Malle“ des Zuges alljährlich zum Ballermann.   

Beim Höhepunkt des Zuglebens- dem jährlichen Schützenfest – ist Toni die Zuverlässigkeit in Person. Obwohl über die ganzen Tage verteilt keine Bierrunde ungenutzt an ihm vorbeizieht und seine Trinkgrundlage 3 Tage lang ausschließlich aus Bananen besteht, ist er stets der letzte an der Theke und am Folgetag einer der ersten beim Antreten. Geht der Edelweiß auf Tour, überzeugt Toni auch hier stets als „last man standing“ und sorgt immer dafür, dass auch der Angeschlagenste unter uns den Weg nach Hause findet.

Eine weitere Eigenschaft, die seine Zugkameraden und Freunde an ihm schätzen, ist sein kühler Kopf, den er selbst bei hitzigsten Diskussionen behält, gepaart mit seiner ruhigen Art, Dinge anzusprechen und zu analysieren

Ob Ferndiagnosen von Sportverletzungen, temperamentvolle sozialpolitische Diskussionen, Zug-Angelegenheiten oder Nachbetrachtungen von Fußballspielen: seine punktgenauen Analysen haben Hand und Fuß und finden immer Gehör und Anklang.

Nicht umher kommen wir aber leider um das traurige Kapitel „Knie“. Bereits dreimal hat er sich in beiden Knien das Kreuzband gerissen und musste so seine heißgeliebten Fußballschuhe leider schon viel zu früh an den Nagel hängen, was ihn jedoch -vor allem im Sommer merklich sichtbar- einem neuen Hobby nahebrachte: dem Fitnessstudio.

Wenn Toni sich nicht gerade mit dem Edelweiß beschäftigt oder Eisen stemmt, fiebert er mit der Elf vom Niederrhein oder kümmert sich in seiner Funktion als „Deputy Head of IT Infrastructure“ der Saurer Spinning Solutions um die IT-Interessen des international tätigen Unternehmens.

Lieber Toni: Wir gratulieren dir von ganzem Herzen zu deinem 25-jährigen Vereinsjubiläum. Bleib uns weiterhin mit deiner wohltuenden bodenständigen und stets durchdachten Art erhalten. Wir freuen uns immer, wenn du deine als Zugführer erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in unser Vereinsleben einfließen lässt und somit unseren Schützenzug nach vorne bringst. Die beiden von dir erzielten Tore im Finale des letzten Schützenturnieres 2006 - welche uns den Titel einbrachten - sind unvergessen und haben dir einen Platz in unserem Geschichtsbuch eingebracht, den dir niemand mehr streitig machen wird.

Dein Jägerzug Edelweiß

 

Marcus Fleuren (Copernicus)

Hans-Dieter Bongartz (Flotte Boschte)

Heinz-Walter Webel (Flotte Boschte)

Oliver Heinze (Gut Schluck)

Mario Dappen (Jägermeister)

Yannic Heinze (Jägermeister)

Einzeljubilare BSV:

 

40 Jahre BSV

Friedhelm Hinzen (Gut Schluck)

Zugjubilare BSV & Jägerkorps:

25 Jahre

Jägermeister

Jägerkorps Kapellen-Erft 1936 e.V.