Günter Iven - 60 Jahre im BSV und Jägerkorps

08 Günther Iven

Günter trat 1960 dem Jägerzug „Freischütz“ als aktives Mitglied bei. Hier nannte man ihn den „stillen Genießer“ oder auch „Rambo“. In seiner Schützenlaufbahn hatte Günter im Zug verschiedene Ämter inne, so fungierte er als Blumenhornträger und als Spiess.

Zudem errang er in den Jahren 1963, 1972, 1975, 1983 und 1994 die Zugkönigswürde. Überdies war er begeisterter Fackelbauer, der einen unvergleichbaren Einsatz zeigte: Während die Zugkameraden schon gemütlich beim Bier saßen, bemalte er noch die Fackel. Dein Einsatz ging aber auch über den Fackelbau hinaus, denn er hatte immer ein offenes Ohr für die Zugkameraden und war stets hilfsbereit. Bis heute ist er seinem Zug treu geblieben, auch wenn er als seit einigen Jahren als passives Mitglied und der Zug „Freischütz“ selber nicht mehr aktiv auf der Straße ist. Aber wenn es sein gesundheitlicher Zustand es zuließ, ist Günter zu Zeiten, als der Zug „Freischütz“ noch auf der Straße aktiv war, eingesprungen und ist mitmarschiert. Verheiratet ist Günter mit seiner Agnes, und aus der Ehe gingen die zwei Kinder Annemarie und Franz-Josef hervor. Und die nunmehr die fünf Enkel Anne, Sarah, Linda, Simon und Felix sowie die zwei Urenkel Marie und Magnus machen das Familienglück perfekt und sorgen dafür, dass es Günter auch nicht zu langweilig wird. Aber Günter muss dennoch hin und wieder mal abschalten: So genießt er es, in seiner Freizeit seinem größten Hobby nachzukommen: Dem Angeln, besonders dem Forellen-Angeln in Irland. Wir gratulieren Günter Iven zu 60 Jahren Mitgliedschaft im BSV und Jägerkorps!

Friedhelm „Frico“ Breuer - 60 Jahre im BSV und Jägerkorps

60 Friedhelm Breuer

Im Jahr seines 50-jährigen Jubiläums wurde dem Jubilar eine eigene Großfackel und dem Motto „Ein Frico für alle Fälle“ gewidmet. So sah man ihn in Form eines Kraken, die mit den verschiedenen Tentakeln verschiedene Tätigkeiten durchführte. Und so kannte man ihn: In verschiedenen Vereinen in verschiedenen Positionen aktiv. So begann seine Schützenlaufbahn im Jahr 1959, als er dem Artillerie-Korps beitrat, bevor nur ein Jahr später im Jägerzug „Freischütz“ seine Schützenheimat fand. Hier übernahm er dann später für 25 Jahre des Zugführers, zudem übernahm er den Posten des Kassierers. Aber er kassierte nicht nur im Zug ab, sondern fungierte von 1987 – 1991 im Jägerkorpsvorstand als Kassierer, bevor diese Funktion bis in das Jahr 2008 im BSV-Vorstand übernahm. Und als sei das noch nicht genug war auch Frico als „Sparkasse“ für die Schützen aktiv, die Geld für das Schützenfest zurücklegen wollten. 2002 übergab Frico im „Freischütz“ das Amt des Zugführers in jüngere Hände und marschierte von nun an in der 2. Reihe mit, bevor er 2008 mit dem Amt des Flügelleutnants wieder eine wichtige Position übernahm. Während seiner aktiven Zeit beim „Freischütz“ konnte sich Frico in den Jahren 1981, 1999 und 2005 die Zugkönigswürde sichern. Gekrönt wurde seine Schützenkarriere dann mit der Verleihung des Heinrich-Heltens-Gedächtnisordens sowie der Verleihung des Oberstordens, was beides aufgrund seiner Verdienste für das Schützenwesen mehr als verdient war. Wie gratulieren Friedhelm „Frico“ Breuer zu 60 Jahren Mitgliedschaft im BSV!!!

50 Jahre - Jägerfahnenzug “Immer Jung”

09 Jgz Immer Jung 

Im April 1970 wurde in der Gaststätte Hages durch 9 junge Männer der Jägerzug „Immer Jung“ gegründet, wobei Dirk Schillings zum Zugführer gewählt wurde. In den ersten Jahren wurden Großfackeln gebaut, so kamen immerhin kamen elf Fackeln zustande, wobei die ersten Fackeln in Hemmerden-Busch auf dem Hof eines Onkels der Winzen-Brüder gebaut wurden, bevor man dann zusammen mit anderen Zügen auf dem Burghof baute, wobei beim jeweiligen 'Richtfest' die Erbensuppe von Heltens Hein nicht fehlen durfte. Die letzte Fackel wurde 1988 gebaut, man hatte bereits die Idee, ein Vatertagfest im Dorf zu veranstalten, so dass es unter dem Motto „Vatertag im Tüschenbroich“ es mit tatkräftiger Unterstützung der Zugfrauen auf der Pferdewiese bei Holtze Jupp neben den üblichen Getränken es selbstgebackenen Kuchen und Leckeres vom Grill gab. Doch 1993 war leider Schluss, da das Grundstück anderweitig genutzt wurde.

Zwischenzeitlich verunglückte der bis heute unvergessene Zugführer Dirk wurde bei einem Verkehrsunfall tödlich, und zu seinem Nachfolger wurde Hubert Winzen ernannt.

Ab Beginn der 90iger Jahre wurden Vatertagsausflüge mit den Familien unternommen, bei denen auch Freundinnen und Freunde sowie Bekannte gerne mitgenommen wurden. Überhaupt organisierten die Familien mit ihrem Freundeskreis in dieser Zeit recht viele Tagesausflüge mit allerlei Aktivitäten für Groß und Klein, so zog Karneval ein stattlicher Trupp zum Umzug nach Hemmerden. Auch Nikolausfeiern wurden im Jugendheim veranstaltet. Nicht zu vergessen die spontanen Kirmes-Abschluss-Feiern dienstagabends bei Hages oder Zur Post, die allen Beteiligten viel Vergnügen bereitete.

Zum jährlichen Zugvogelschuss traf man sich zunächst im Spätsommer im Wechsel bei Schillings, Tupps oder Dickfers im Garten oder bei Winzens in der Garage, später dann in Heiligmanns Gartenanlage. Und für das Schießen schuf Pitter jedes Jahr einen anderen Vogel, wobei er alles Mögliche vom Affen über Fabelwesen oder einem Piratenschiff bis zum Zebra kreierte. 1996 gelang es dann dem Ehrenmitglied Eddy Feuster, den Vogel abzuschießen - ein Grenadier als Jägerzugkönig! Später wurde das Vogelschießen mit dem jährlichen Krönungsausflug verbunden.  Waren die Krönungen in den Anfangsjahren noch recht gediegene Feiern, entwickelten sie sich doch zu einem kleinen Event. Um den Gästen etwas zu bieten, ließen sich einige Zugmitglieder mit Unterstützung der Frauen zu jeder Krönung etwas Lustiges einfallen. Aber nach 40 Jahren in Uniform und mit Gästen und dem ganzen Aufwand wurde  eine Wochenendausflug inklusive Krönung mit Frauen durchgeführt, wobei die Tour jeweils unter ein bestimmtes Motto gestellt wurde: So wurde 2009 auf der Wildenburg „mittelalterliche Krönung“ in entsprechender Kleidung und Vorstellung der Gäste durch den „Hofmeister“ und „Narren“ angemessenen Speisen und Getränken zelebriert, zum 40jährigen Jubiläum an der Mosel passend zum Gründungsjahr 1970 unter dem Motto „Discotime“ gefeiert.. 2011 wurde in der Vulkaneifel unter dem Motto „Märchen“, 2012 in Goch unter dem Motto „Maritim“, 2013 unter dem Motto „Western“, 2014 unter dem Motto „Tausend und eine Nacht“ in einem Beduinenzelt und  2015 unter dem  Motto „Bayrischen Abend' gefeiert. Motor für all diese Aktionen war Wilfried Thissen, der Hubert Winzen bereits seit einigen Jahren als Zugführer vertrat, da dieser aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitmarschieren konnte. Wilfried starb aber im Februar 2016 an einer heimtückischen Krankheit, so dass Albert Simon die Funktion des Zugführers übernahm. Ein Jahr darauf starb auch Hubert Winzen.

Schon in den 70er Jahren wurden Wochenendtouren unternommen, zum Beispiel Zelten. Aber auch nach Hachenburg zum Schießwettbewerb mit einem bergischen Schützenzug der zum Wildwasserkanu nach La Roche in die Ardennen. Eine Bootsfahrt auf der Vecht in Holland sowie ein Segeltörn mit einem Plattbodenschiff auf der Nordsee waren ebenfalls dabei. Einige Male fuhren sie mit den Frauen zu Silvester an die Mosel, in die Eifel und ins Sauerland oder gemeinsam mit ihren Frauen und Kindern zum Paddeln auf der Niers und ins Schullandheim nach Hellenthal.

Weitere Höhepunkte stellten die Zeiten dar, in denen Eddy, Heinrich und Friedhelm als Kapellener Schützenkönige den BSV repräsentierten. Als Erster regierte Edmund I mit seiner Christel 1998-1999. Zu seinem Adjutanten berief er seinen Freund Heinrich Tupp, und gemeinsam mit Eddys Grenadierzug „Immer Treu“ und tatkräftiger Unterstützung der Frauen gestalteten sie zusammen nicht nur die Residenz. Heinrich IX. & Agathe das stellten Schützenkönigspaar 2007-2008. Sein Adjutant war natürlich Edmund Feuster, und beide Züge arbeiteten und feierten wieder als eingespieltes Team zusammen. Als Dritte im Bunde glänzten dann 2010-2011 Friedhelm I. & Gabi Barmeyer als Königspaar. Auch hier waren mit dem Grenadierzug „Poppich Dropp“ mit Sohn Sebastian und dem „Immer Jung“ zwei Züge als Königszug aktiv. Zudem war ein Jahr zuvor mit Alfons Winzen ein ehemaliges Zugmitglied Schützenkönig, dass 2011 zum Jägermajor aufgestiegen war.

Bei einem Jubiläumsbiwak im Mai 2010 wurde mit ehemaligen Vereinskameraden, Eltern, befreundeten Schützenzügen aus Kapellen und Neuss sowie langjährigen Freundinnen und Freunden am AWO-Pavillon an der Schubertstraße das 40-ig jährige Zugjubiläum zünftig gefeiert.

Beim Jägerschiessen gingen die „Immer Jünger“ häufig als Sieger hervor, und oder es reichte fast immer zumindest zum zweiten oder dritten Platz war bisher fast immer dabei. Aber auch den Paraden und den Umzügen zeigte der Zug immer eine gute Leistung. 

Im Laufe der Jahre haben eine Reihe Mitglieder des Jägerzugs „Immer Jung“ Verantwortung im Vorstand des Jägerkorps und im Vorstand des BSV übernommen, andere Kameraden des Zuges engagieren sich seit jeher in anderen Bereichen des Schützenwesens. So sind die Tupp-Brüder in Sachen Fackelmalerei und -beschriftung nicht nur in Kapellen, sondern auch in umliegenden Orten und in Neuss aktiv. Zudem führten besondere Umstände zu mehrmaligen Wechseln zwischen „Hages“ und „Zur Post“ als Zuglokal wechselte, doch mit der Übernahme der Jägerfahne 2015 gingen man zurück ins Gründungslokal Hages, und man wurde zum „Jägerfahnenzug Immer Jung“. 

Zurzeit besteht der Jägerfahnenzug aus elf Mitgliedern: Friedhelm Barmeyer, Dieter Bliersbach, Herbert Brüster, Heinz-Peter Dickfer, Walter Hüttner, Udo Ritterbach, Albert Simon, Hans-Peter Thissen, Heinrich, Peter und Rainer Tupp sowie den Ehrenmigliedern Edmund Feuster und Toni Schiffer.

Friedhelm Barmeyer - 50 Jahre im BSV und Jägerkorps

10 Friedhelm Barmeyer

Bei der Gründungsversammlung des Jägerzuges war Friedhelm noch nicht dabei. Die Eltern hatten die Parole ausgegeben, dass erst mit der Lehre alles vernünftig laufen sollte. Im Juli 1970 aber war Friedhelm im zweiten Lehrjahr, und von den Eltern gab es grünes Licht. So trat er trat mit 16 Jahren in den Jägerzug „Immer Jung“ ein. Zunächst in seinem Engagement etwas zurückhaltend, kümmerte er sich in den Folgejahren um den sogenannten „Freundeskreis“, dem auch viele „Nicht-Immer Jünger“ angehörten. Im Freundeskreis organisierte Friedhelm z.B. Wanderungen, Schnitzeljagden und Weihnachtsfeiern. Im Lauf der 50 Jahre errang Friedhelm viermal (1979, 1982, 1993 und 2007) die Zugkönigswürde. In Anerkennung für sein unentwegtes Engagement ernannte der Zug ihren Zugkameraden „Fitti“ zum Ehrenleutnant. 1986 startete er seine BSV Laufbahn, als er zum Kassierer in den Vorstand des Bürger-Schützen-Vereins gewählt wurde. Im November 1992 wählte ihn die Jahreshauptversammlung zum Geschäftsführer. 2002 wurde Friedhelm als Nachfolger von Karl Breuer zum Präsidenten des Bürger-Schützen-Vereins gewählt. Zum Königsvogelschuss am Schützenfest-Dienstag 2009 meldete sich bis zum Anmeldeschluss kein Bewerber. Da bei diesem Vogelschuss der König für das Jubiläumsjahr 2011 ermittelt werden sollte, war es aus Sicht von Friedhelm unmöglich, dass der BSV für dieses besondere Jahr keinen König hat. Nach Beratungen mit seiner Gaby, der Familie und seinem Schützenzug, dem Jägerzug „Immer Jung“ sowie dem Grenadierzug „Poppich Dropp“ (Schützenzug von Sohn Sebastian) entschied sich Friedhelm auf den Königsvogel zu schießen. Mit dem 97 Schuss holte Friedhelm dann den Vogel von der Stange. 2011 im Jubiläumsjahr des Bürger-Schützen-Vereins repräsentierte Friedhelm dann den Verein als Präsident und Schützenkönig. Zum Oberstehrenabend 2013 überreichte Oberst Heinz-Willi Otten seinen Oberstorden an Friedhelm. In seiner Laudatio wies Oberst Otten auf Friedhelms langjährige Vorstandsarbeit hin, die in besonderer Weise Anerkennung verdiene. Schon weit im Vorfeld erklärte Friedhelm, dass er zur Jahreshauptversammlung im November 2013 nicht mehr für das Amt des Präsidenten kandidieren würde. Somit endete das Präsidentenamt, welches er 11 Jahre lang innehatte. Im Rahmen einer Verabschiedungsfeier im April 2014 fand am Schützenbaum zu seinen Ehren ein Zapfenstreich statt. Anschließend zogen alle Schützen und Ehrengäste zu einer Feierstunde in den Saal Glasmacher-Poschen. In Anerkennung seiner besonderen Verdienste sowie in Würdigung für das langjährige, herausragende Engagement für den Bürger-Schützen-Verein und das Brauchtum ernannten ihn die Schützen in einer Vollversammlung im Mai 2014 zum Ehrenpräsidenten. So ist es unumstritten, dass Friedhelm in 24 Jahren seiner Vorstandsarbeit (Kassierer, Geschäftsführer, Präsident) die Geschicke zum Wohle des Bürger-Schützen-Vereins an wesentlicher Stelle beeinflusst und gelenkt hat. Im Januar 2017 trat Friedhelm in den beruflichen Ruhestand, den er ausgiebig geniest. Wir gratulieren Friedhelm Barmeyer zu 50 Jahren im BSV und Jägerkorps!

Heinz-Peter Dickfer - 50 Jahre im BSV und Jägerkorps

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Heinz-Peter, vielen besser bekannt als „Büb“, ist ein waschechter Kapellener Jong. Er wurde 1954 im von seinen Eltern Peter und Else Dickfer erbauten Haus auf der Gartenstraße geboren. Er wohnt dort heute noch mit seiner Ehefrau Uschi und den Briard-Zwillingen „Aemy“ und „Krümel“. Die Tochter Maike lebt inzwischen in der Grevenbroicher Stadtmitte, ist ihrem Heimatdorf Kapellen aber immer noch eng verbunden. Früh hat Büb seine Begeisterung für den Fußballsport entdeckt. Bis Mitte 1976 hat der bekennende Fan des 1. FC Köln beim SC Kapellen Fußball u.a. mit der SC-Legende Jupp Breuer in der 1. Mannschaft gespielt. Nach einer Sportverletzung musste er seine aktive Laufbahn vorzeitig beenden. Er hat dann seine Fußballtrainerausbildung bis zum Erwerb der DFB-A-Lizenz vorangetrieben. Fast 3 Jahrzehnte hat er bei mehreren Vereinen im Kreisgebiet Seniorenmannschaften betreut. 2006 konnte er zum Abschluss seiner Trainerkarriere mit der 2. Mannschaft des SC Kapellen den Aufstieg feiern. Beruflich war und ist das spannende Thema „Steuern“ sein Ding. Seit 1973 bis heute arbeitet Büb beim Finanzamt in Neuss, die letzten 36 Jahre als Betriebsprüfer. Steuern begeistern ihn noch immer so sehr, dass er seine eigentlich 2019 zu Ende gegangene Dienstzeit verlängert hat. Als die ehemaligen Klassenkameraden der damaligen katholischen Volksschule Kapellen im Frühjahr 1970 den Jägerzug „Immer Jung“ aus der Taufe gehoben haben, war Büb sofort von dem Wunsch beseelt, aktives Zugmitglied zu werden. Zu seinem Leidwesen hat ihm sein Vater die Teilnahme am Schützenfest 1970 nicht erlaubt. Aber direkt nach dem Schützenfest gab sein Vater nach, und Büb trat im Juni 1970 in den Jgz. „Immer Jung“ ein. Seine Zugbrüder wählten ihn gleich zu ihrem Spieß. Dieses Amt übte er bis 1977 mit viel Begeisterung aus. Bis zur Übernahme der Jägerfahne II durch seinen Jgz. „Immer Jung“ marschierte Büb stolz als Schütze A… in den Reihen seines Zuges über die Straßen seines Heimatortes. Insgesamt 4 Mal durfte er dabei die Zugkönigskette tragen. Büb ist Fahnenträger mit Leib und Seele. Im Nachbarort Hemmerden hat er bis zur Auflösung des dortigen Sappeurcorps mehr als ein Vierteljahrhundert die Standarte getragen. Die Frage, wer von den „Immer Jüngern“ die Jägerfahne II als Fähnrich übernehmen soll, war da zwangsläufig schnell geklärt. Ihm war und ist es eine Ehre sowie eine gern übernommene Aufgabe, dieses traditionsbeladene edle Tuch in Freud und Leid in Kapellen präsentieren zu dürfen. Büb wünscht sich zum Jubiläum, dass er zusammen mit seinen langjährigen Schützen-kameraden noch das ein oder andere Schützenfest als aktiver Fahnenträger feiern darf, denn es ist für ihn unvorstellbar, dass in Kapellen Schützenfest gefeiert wird und sein Jägerfahnenzug „Immer Jung“ ist nicht mehr aktiv dabei. Es ist aber sichergestellt, dass Büb noch einige Jahre der Marschmusik hinterherlaufen kann. Im zarten Schützenalter von 64 hat er 2018 eine weitere Schützenkarriere, und zwar in Neuss im dortigen Schützenlustzuges „De Wonneproppe“, begonnen. Wir gratulieren „Büb“ Heinz-Peter Dickfer zu 50 Jahren im BSV und Jägerkorps!

Udo Ritterbach - 50 Jahre im BSV und Jägerkorps

An Vierwinden aufgewachsen und trotzdem stets in Kapellen unterwegs, gründetet er im April 1970 mit seinen ehemaligen Schulfreunden den Jägerzug „Immer Jung “. Als erster Zugkönig des frisch gegründeten Zuges musste er sich für seine Krönung zwar erst noch eine Königin suchen, da er zu diesem Zeitpunkt keine feste Freundin hatte. Aber dies änderte sich jedoch, als er im Kapellener Jugendheim ein Mädchen aus Hemmerden kennenlernte, dass er dann später auch heiratete. Ob Ausflüge, Silvesterfeiern, Oktoberfeste, Krönungen, Wanderungen im „Freundeskreis Immer Jung “ oder bei diversen sonstigen Veranstaltungen, es wurde stets zum Gelingen der Veranstaltung in unterschiedlicher Weise beigetragen. Meist hatte er als „Musikbeaufragter“ des Zuges dafür zu sorgen, dass jegliche Feier mit der richtigen Mucke beschallt wurde. Als seine Frau im August 2018 unerwartet verstarb, hat er sich entschieden nicht mehr aktiv und in Uniform am Heimatfest teilzunehmen. Dem „Immer Jung “ ist er nach wie vor treu verbunden und regelt dort als Kassierer die finanziellen Belange des Zuges. Wir gratulieren Udo Ritterbach zu 50 Jahren im BSV und Jägerkorps!

Peter Tupp - 50 Jahre im BSV und Jägerkorps

Als zweiter Sohn aus der traditionsreichen Schützenfamilie mit Kornel Tupp (Geschäftsführer des Hubertus-Korps und Ehrenmitglied) und Opa Heinrich Lipzick (Grenadiermajor bis 1960) wuchs er in KapeIlen auf der Bahnstraße (heute Talstraße) auf. Familiär vorbelaste ist es nicht verwunderlich, dass er sich im April des Jahres 1970 mit einigen Freunden seines Jahrgangs der Volksschule traf und den Jägerzug „Immer Junggründete. Beim Fackelbau konnte er schnell seine zeichnerische Fähigkeit unter Beweis stellen. Sie hatten einen Künstler in ihren Reihen. Seine Gemälde auf den Fackeln sind einzigartig in ihrer Art. Sein Talent wurde schnell im Ort bekannt. Viele Fackeln sind seit dem von ihm mit gestaltet worden. Da seine Arbeit an den Fackeln erst zum Schluss anfällt, ist er an den letzten Tagen vor Schützenfest im Dauerstress. Nicht nur in Kapellen sind seine Arbeiten zu bewundern, auch in den umliegenden Orten und in Neuss ist er im Fackelbau aktiv - übrigens immer zusammen mit seinem Bruder Heinrich, der für die kalligrafische Beschriftung sorgt (bei beiden alles noch handgemacht). Sein Meisterwerk diesbezüglich, das Bühnenbild im Festzeit, ist seit vielen Jahren ein Blickfang; alte Tradition und moderne Kunst sind hier in einmaliger Weise verknüpft. Für viele Jahre war Peter Tupp Schriftführer und Mitorganisator der Aktivitäten des Zuges. Seine Kreativität hat auch hier Früchte getragen. Die außergewöhnlichen Krönungen als auch die Fahrten des Zuges wie das Wildwasserpaddeln in den Ardennen, die Bootsfahrten auf der Vecht in Holland oder der Segeltörn auf der Nordsee mit einem Plattbodenschiff waren Höhepunkte im Zugleben. Inspiriert von diesen Ausflügen hat er seine Liebe zum Wassersport wiederentdeckt (1978 hatte er den Tauchschein gemacht). Treffender Weise ist sein Sternzeichen „Wassermann“. Zunächst wurde der Motorbootschein gemacht, dann folgte der Segelschein. Seitdem ist er schon oft mit einem Segelboot auf dem Meer unterwegs gewesen. Sein bisheriger Höhepunkt war 2018 der Törn quer durch Schottland. "Es war schon was Besonderes, vom Boot aus einen Köpper in Loch Ness zu machen." Wir gratulieren Peter Tupp zu 50 Jahren im BSV und Jägerkorps!

Alfons Winzen – 50 Jahre im BSV und im Jägerkorps

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Alfons wurde am 18.12.1955 durch seine Eltern Peter (Jägermajor, Schützenkönig und BSV Präsident) und Hedwig Winzen in die Familie der Schützen geboren. Somit bekam von Klein auf mit, wie das Leben eines Schützen im Jahr abläuft. Seine Schützenlaufbahn im Bürger Schützen Verein und im Jägerkorps begann 1971 im Jägerzug „Immer Jung“, bevor Alfons im Jahr 2004 in den Jägerzug „Flotte Boschte wechselte. Im Jahr 1982 wurde Alfons als Schießmeister in den Vorstand des Jägerkorps und im Jahr 1986 in den Vorstand des Bürger Schützen Vereins gewählt. Das Amt des Schießmeisters führte Alfons im Jägerkorps bis zum Jahr 2002 aus, des Weiteren hatte Alfons das Amt als Schießmeister im Bürger Schützen Verein bis zum Jahr 2017 inne. Nachdem Berthold Königs als Adjutant des Jägermajors nicht mehr zur Verfügung stand, ernannte Jägermajor Ludwig Pesch ihn zu seinem neuen Adjutanten. Im Jägerzug „Flotte Boschte“ wurden Alfons und Christiane im Jahr 2005 Zugkönigspaar. Da es bei den „Flotte Boschte“ Tradition ist, dass der Zugkönig auch auf den Königsvogel des Jägerkorps schießt, war es schon klar, dass Alfons ihn 2006 auch von der Stange holte. So wurden Alfons und Christiane 2006 zum Königspaar des Jägerkorps gekrönt. Im Jahre 2008 holte Alfons nach einem langen und spannenden Verlauf den Königsvogel des Bürger-Schützen-Vereins von der Stange. Damit war der Höhepunkt seiner Schützenlaufbahn erreicht und sein bester und langjähriger Schützenkamerad Friedhelm Barmeyer konnte daher auf dem Schützenfest 2009 Alfons und Christiane zum Schützenkönigspaar 2009/2010 krönen. Den nächsten großen Schritt in seinem Schützenleben machte Alfons im November 2011, als er von der Versammlung zum neuen Jägermajor gewählt wurde. Wer nun der Meinung ist, dass das Schützenwesen Alfons einziges Hobby sei, hat sich getäuscht. In seiner restlichen Freizeit fährt Alfons mit dem Fahrrad durch die Lande. Aber auch das Sammeln von LKW-Modellen im Maßstab 1:87 gehört zu seinen Hobbies. Wir gratulieren Alfons Winzen zu 50 Jahren im BSV und Jägerkorps!

Oliver Steffens – 40 Jahre im BSV und Jägerkorps

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„Olli“, wie er im „Erftstolz“ genannt wird, gilt im positiven Sinne als „Unruhestifter“ in seinem Zug. Wer Olli nicht kennt, will meinen, er wäre ein echter Ostfriesenjung. Nicht nur, dass er seine zweite Heimat so sehr liebt und dort möglichst viel Zeit verbringt. Nein, er hat auch ostfriesische Bräuche in Kapellen eingeführt. So lernte der „Erftstolz“ das nordisch-traditionelle „Bosseln“ oder „Grünkohlessen“ kennen und lieben. Als Zugkamerad zeigt er sich vielseitig und immer präsent. So springt er gerne auch mal als Ersatz-Blumenhornträger ein und gilt als Vater des „Erftstolz-Familientages“. Sollte er auf einer Versammlung oder Feier des Erftstolz´s später erscheinen, dann weiss jeder: Borussia Mönchengladbach spielt wieder. Olli ist ein richtiger Fan der Borussia. Egal an welchem Tag, in welcher Liga oder welchem Land Gladbach gerade spielt: Olli ist nicht nur mit dem Herzen dabei! So setzt er sich auch schon mal in der Woche in den Fan-Bus und fährt mal eben nach Österreich zum Europa-Legaue-Spiel. Das seine Familie vom Borussenfieber ebenso infiziert ist erkennt man daran, dass auch Tochter Katharina Inhaberin einer Dauerkarte ist und kein Spiel verpasst.Seit einiger Zeit ist Olli nun Hausbesitzer in Noithausen und hat sich dort direkt in die Dorfgemeinschaft eingebracht. So ist die ganze Familie bei den „Noitser Füchsen“ eingetreten und beteiligt sich auch am Noithausener Schützenfest. Eben dieser Jägerzug wird an Ollis Jubiläum-Schützenfest 2020 in Kapellen dabei sein. Im Gegenzug dazu wird der Erftstolz eine Woche später beim Noithausener Schützenfest am 13. und 14.Juni teilnehmen, um Ollis Jubiläum gebührend zu feiern. Der Jgz. Erftstolz´83 und das Jägerkorps gratulieren Oliver Steffens auf das Allerherzlichste!

Heinrich Tupp 40 Jahre im Jägerkorps Kapellen/Erft

40 Jahre Jägerkorps Heinrich Tupp

Das Schützen- und Vereinswesen wurde ihm bereits in die Wiege gelegt. Schon sein Opa Heinrich Lipzick war nach dem 2. Weltkrieg Grenadiermajor, sein Vater war Ehrenmitglied im BSV Kapellen/Erft. 1968 nach Beendigung der Berufsfachschule Krefeld trat Heinrich in den Grenadierzug „Blaue Jungs“ ein und begann dort seine Schützenlaufbahn. 1980 - zum Vogelschuss des Jägerzuges „Immer Jung“ – schickte Heinrich eine Nachricht per Telegramm mit folgendem Wortlaut: „Bitte um Zugaufnahme, Uniformgröße 94“. Mit diesem Antrag war Heinrich aufgenommen und der Wechsel zum Jägerkorps war vollzogen. Im Schützenzug bekleidet er das Amt des Flügelleutnants. Er engagierte sich dann auch über die Zuggrenzen hinaus und war von 1982 bis 1998 Geschäftsführer im Jägerkorps. 1998 war Heinrich dann Königsadjutant bei S.M. Eddy und Christel Feuster. 2006, als sich Schützenfest-Dienstag kein Kandidat für die Königswürde fand konnte der BSV Vorstand doch einen Kandidaten einige Wochen später vorstellen: Heinrich Tupp hatte sich gemeldet. So konnte im Oktober doch noch das Königsschießen veranstaltet werden und somit konnten wir das Schützenfest 2007/2008 mit dem Königspaar Heinrich IX. und Agathe feiern. Nun konnte sich Eddy revanchieren und wurde Königsadjutant bei Heinrich. Wie schon erwähnt ist Heinrich durch und durch Vereinsmensch. Außerdem zieht er gelegentlich wieder die Grenadieruniform an. Er ist seit Jahrzehnten auch dem Grenadierzug „Immer Treu“ eng verbunden und zieht seit 18 Jahren mit dem „Treu zum alde Nüss“ über den Neusser Markt. Aber er ist nicht nur zu Schützenfesten auf der Straße aktiv: eines seiner Steckenpferde ist seit jungen Jahren die „Kalligraphie“. Auch vor den Schützenfesten ist er heute oft unterwegs, unzählige Großfackeln in der Umgebung zeigten und zeigen seine besondere Handschrift. 1981 Verleihung des BSV-Orden für „Besondere Verdienste“ durch Präsident Peter Winzen. 2012 Verleihung des BSV-Oberstorden durch Oberst Heinz-Willi Otten. 2019 Verleihung des Stadtschützen-Orden durch den Bürgermeister der Stadt Grevenbroich Klaus Krützen.

Christian Buschhausen – 25 Jahre im BSV und Jägerkorps

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Christian – im Kapellener Volksmund besser bekannt als „Buschi“ - gehört zu den Pionieren der jüngeren Generation des Jägerzuges „Edelweiß“. Als die Mitglieder des Edelweiß Mitte der 1990er beschlossen, eine Verjüngungskur durchzuführen, um den Fortbestand des Zuges zu sichern, konnte Lukas Hildebrandt - Enkel des langjährigen Hauptmannes Walter Hildebrandt - mit Buschi einen von zwei Schulfreunden für das Schützenwesen und den Jägerzug Edelweiß gewinnen. Im zarten Alter von 10 Jahren marschierte Buschi 1995 erstmals aktiv mit über die Straße. Damals noch mit einem „Jöppchen“ anstelle des Uniformrocks bekleidet, bildete er gemeinsam mit drei Mitstreitern eine Jugendreihe, welche sich in den Folgejahren durch die Eintritte weiterer Schulfreunde und Fußballkameraden stetig vergrößerte. Da sich parallel dazu die Reihen der älteren Zugmitglieder aus unterschiedlichen Gründen etwas lichteten, durchlebte der Zug einen Strukturwandel in dessen Rahmen Buschi eine zentrale Rolle einnahm. Er begann schon sehr früh, Verantwortung zu übernehmen, Zugveranstaltungen zu organisieren und das Miteinander zu fördern. Eigenschaften, die seine Zugkameraden im Jahre 2005 mit der einstimmigen Wahl zum Flügelleutnant honorierten und die ihn auch heute noch zum Aktivposten des Zuges machen. Sowohl unterjährig als auch an Schützenfest ist Buschi stets anwesend und zuverlässig. Große Einzahlungen in die Zugkasse aufgrund von Verspätungen, Undiszipliniertheiten oder gar Aussetzern sind bis heute Fehlanzeige. Geht es dem jährlichen Vogelschuss entgegen, läuft unser Jubilar besonders heiß. Buschi ist nicht nur ein begeisterter, sondern vor allem auch treffsicherer Schütze, was ihm neben zahlreichen Pfänderorden bisher insgesamt viermal die Zugkönigswürde sowie im Jahre 2014/2015 die Korpskönigswürde des Jägerkorps einbrachte. Apropos Jägerkorps: Seit 2011 ist er als Beisitzer im Korpsvorstand aktiv und bringt sich hier bestmöglich ein. Auch abseits des Schützenwesens ist Buschi Vereinsmensch und Kapellener durch und durch. Seit Kleinauf spielt er beim SCK, und nach einer erfolgreichen Jugendzeit in den Reihen der 84er Generation war er im Seniorenbereich Bestandteil dreier Aufstiegsmannschaften und betreut seit 10 Jahren die dritte Mannschaft als Spielertrainer. Wenn er nicht selbst auf dem Platz bzw. an der Seitenlinie steht, teht er gemeinsam mit seinen Freunden auf der Dortmunder Südtribüne und fiebert mit dem BVB. Der großen Liebe begegnete Buschi an Schützenfest 2007, als es ihm die Hofdame Christina so sehr angetan hatte, so dass er direkt die Initiative ergriff und auf erste Kontakte, Smalltalk und begeisterte Blicke ein Lebkuchenherz folgen ließ, womit er Christinas Herz eroberte. Gemäß dem Motto „die Karawane zieht weiter“ mussten die Zugkameraden in den folgenden Jahren einige Samstage blocken, um die beiden bei Ihren Umzügen quer durch Kapellen zu unterstützen. Der letzte Umzug führte sie 2015 an den Erftgraben, wo das Eigenheim bezogen und die Basis für die 2016 stattgefundene Hochzeit gelegt wurde. Neben Ihrer Vorliebe für Ballsportarten und den BVB teilen die beiden eine Leidenschaft für gute Filme, gutes Essen und vor allem fürs Reisen. Große Freude bereitet ihm auch die Ausübung seines Berufes, so ist er seit 2014 als gelernter Speditionskaufmann beim Logistikunternehmen Morrison Express als District Manager tätig und verfrachtet weltweit die Waren seiner Kunden per Luft-oder Seefracht. Ein Job, der nicht nur vom Schreibtisch aus getätigt werden kann und ihm durch diverse Dienstreisen -hauptsächlich in den asiatischen Raum- schon die ein oder andere Flugmeile einbrachte. Der Jägerzug „Edelweiß“ bedankt sich bei seinem Jubilar für all das Geleistete und gratuliert ihm zusammen mit dem Jägerkorps recht herzlich zum 25-jährigen Jubiläum.

René Pelzer – 25 Jahre im BSV und im Jägerkorps

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René, aufgewachsen auf der Neusserstraße im Herzen Kapellens, gehört zu den Pionieren der jüngeren Generation des Jägerzuges Edelweiß. Als die Mitglieder des Edelweiß Mitte der 1990er beschlossen, eine Verjüngungskur durchzuführen, um den Fortbestand des Zuges zu sichern, konnte Lukas Hildebrandt - Enkel des langjährigen Hauptmannes Walter Hildebrandt - mit René einen von zwei Schulfreunden für das Schützenwesen und den Jägerzug „Edelweiß“ gewinnen. Im zarten Alter von 10 Jahren marschierte Rene 1995 erstmals aktiv mit über die Straße. Damals noch mit einem „Jöppchen“ anstelle des Uniformrocks bekleidet, bildete er gemeinsam mit drei Mitstreitern eine Jugendreihe, welche sich in den Folgejahren durch die Eintritte weiterer Schulfreunde und Fußballkameraden stetig vergrößerte. So wie sich das Bild des „Edelweiß“ in den Folgejahren aufgrund eines altersbedingten Umbruchs veränderte, wandelte sich auch René: In den Anfangsjahren trotz stets stattlicher Erscheinung eher schüchtern und zurückhaltend, ist Rene heute ein Mitglied, das sich äußerst aktiv ins Vereinsleben einbringt. Er ist ein sehr zuverlässiger Zugkamerad, der zumeist da ist, wenn sich der Zug zu Veranstaltungen, Versammlungen etc. trifft, woran auch ein zwischenzeitlich vollzogener Umzug nichts ändert. Dass die oben genannte Zuverlässigkeit und Kameradschaft für ihn keine inhaltsleeren Begriffe sind, zeigt sich regelmäßig, wenn Zugkameraden kurzfristig Hilfe brauchen: Ist René in der Nähe, so zögert er keinen Moment seine Unterstützung zuzusichern. In einem Schützenzug- in dem über Jahre hinweg Fußball in all seinen Facetten ein sehr dominantes Gesprächsthema bei allen Veranstaltungen war- hatte er es als Nicht-Fußballer wahrlich nicht immer leicht. Doch René ist nicht nur ein zuverlässiger, sondern auch treuer und loyaler Kamerad, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt und der sich dadurch nie hat abschrecken lassen. Innerhalb des Zuges übt René das Amt des Schießmeisters aus, zu dem ihm das erfolgreiche Abschneiden eines Schießmeisterlehrgangs befähigt. Neben dem Bau eines neuen zeitgemäßen Schießstandes inklusive Kugelfangs und der regelmäßigen Wartung des zugeigenen Luftgewehrs war René viele Jahre bis zu seinem Umzug als Ausrichter für den Vogelschuss zuständig. Neben dem Vogelschuss stellte René seine Räumlichkeiten auch schon zu Krönungszwecken und diversen anderen Veranstaltungen zur Verfügung. In Erinnerung bleibt sicherlich ein Grillen an Fronleichnam 2016. Sowohl uns als auch den Nachbarn, die am Folgetag arbeiten mussten. In seinem Jubiläumsjahr wird Rene uns zum zweiten Mal nach 2014 als Zugkönig repräsentieren und das traditionelle Königssilber von 1936 -dem Jahr der ersten Gründungsphase des Jägerzugs Edelweiß- durch die Straßen Kapellens tragen. Das private Glück hat er mit Freundin Tanja gefunden. Kennengelernt haben sich die beiden im Winter 17/18 als die Frau eines guten Freundes beschloss, René mit ihrer Arbeitskollegin bekannt zu machen. Das erste Treffen war schnell arrangiert und das Eis schnell gebrochen, so dass René im Spätsommer beschloss, seine Zelte in Tanjas Heimat im Kreis Bergheim aufzuschlagen. Beruflich zieht es unseren Jubilar in regelmäßigen Abständen zu Montagezwecken ins Ausland. In Ländern wie den USA, Ägypten, Iran und Israel, in denen sich für gewöhnlich Geheimagenten aller Welt die Türklinke in die Hand geben, ist unser René als Servicemonteur der Teepack GmbH zwecks Montage oder Wartung diverser Spezialmaschinen unterwegs. Lieber Rene. Wir bedanken uns bei dir für 25-jährige kameradschaftliche Treue zum Verein und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre mit dir. Für immer DJ Wankelmut!

 

Jägerkorps Kapellen-Erft 1936 e.V.